AKTUELLES
Vehicle Planung Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
18.11.2020, 17:30 Online Event
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Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
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Utopie: 
Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
Thinking Board
 Transportgut geht durch viele Hände
Warum sind Dabbawallas erfolgreich ?
Im Mittelpunkt stehen Menschen
Das Sytem kommt ohne Technik aus, und wird von den Mitarbeitern nach kurzer Zeit verstanden
Es wird das hoch getacktete Netz der öffentlichen bahn genutzt
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik. Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %. Transport PROBLEMS
Exploitation drivers

 

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common_mobility
Task: 
Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines

©2020 CARL-PETER SCHOENE  IMPRESSUM   |  DATENSCHUTZ

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Vehicle Planung Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
18.11.2020, 17:30 Online Event
Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
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Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
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Warum sind Dabbawallas erfolgreich ?
Transport PROBLEMS
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik. Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %.
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Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines
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Vehicle Planung Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
18.11.2020, 17:30 Online Event
Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
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Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
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Warum sind Dabbawallas erfolgreich ?
Transport PROBLEMS
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik. Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %.
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Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines
AKTUELLES
Vehicle Planung Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
18.11.2020, 17:30 Online Event
Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
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Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
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Transport PROBLEMS
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik. Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %.
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Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines
AKTUELLES
Vehicle Planung
18.11.2020, 17:30 Online Event
Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
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[ touch the red points ]
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Utopie: 
Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
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Warum sind Dabbawallas erfolgreich ?
Transport PROBLEMS
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik. Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %.
Exploitation drivers
common_mobility
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Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines
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18.11.2020, 17:30 Online Event
Welche Fahrzeuge sind für ein vermaschtes Transportnetz notwenig? Welche Anforderungen sind zu stellen, um einen standardisierten zügigen Transport-Flow zu erzeugen? Was ist überflüssig? Wir erstellen exemplarisch Anforderungskataloge, die in konkrete Anfragen münden werden; zuerst für Transporter und KFZ-Plattform- Anhänger.
Lean Construction Kit Die etablierten Systembaukästen von Item© und Bosch© leiden unter zu vielen Komponenten. Das bietet zwar für jedes Problem eine Lösung. Aber die Baukästen sind inzwischen vollkommen unübersichtlich geworden. Dieses widerspricht dem "Lean-Prinzip". Im Workshop arbeitet Ihr mit einem Lean- Construction-Kit© für Transportbehälter. Aus wenigen Elementen stellen wir alle Konstruktionen her, die für einen konkreten schlanken Herstellungsprozess und für die Produktion benötigt werden.
Local Depots Steakholder An Transportprozessen sind viele Stakeholder beteiligt: Anteilseigner an Flächen, Gütern, Transportmitteln, Kapital. Hinzu kommen diverse Anlieger und Umweltverbände. Wie wichtig sind diese Stakeholder? Welche Interessen haben sie? Können sie dazu gerbacht werden, sich innovativen Verkehrskonzepten anzuschließen? Hier geht es um die Erarbeitung eines Aktionsplanes mit realsitischen Maßnahmen.
Workshop 21.10.2020, 18:00 Lehmkaute 1, 34326 Neumorschen 23.01.2021, 09:30 - 18:30 Brauhausstr. 2, 34326 Neumorschen
WORKSPACES
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BACKROUND
Utopie: 
Toyota e-Palette Toyota© entwickelt seit Jahren ein komplett neues Verkehrskonzept, rund um ihr Fahrzeug e-Palette©. Diese zentral gesteuerten Fahrzeuge sollen einmal einen kontinuierlichen Verkehrsstrom erzeugen, der von allen Teilnehmern genutzt wird - so wie ein öffentlicher Verkehr. Projektiert sind Ladungsträger, die automatisch das Fahrzeug wechseln. Die Verkehrsteilnehmer können sich sowohl in diesem Strom bewegen, als auch individuell heraus lösen. Alles erfolgt automatisch. Insofern erscheint das ein innovativer Ansatz. Aber wie will Toyota dieses Projekt umsetzen? Die Entwickler von Toyota nehmen autonome Elektroautos und kleine fahrerlose Transportfahrzeuge, sogenannte AGVs, wie sie heute in der Intralogistik verwende werden. Das wars. Darin sehen die Toyotaś schon die Zukunft. Und das ist ihnen Milliarden an Entwicklungskosten wert. Wenn ich das Konzept sehe, dann sehe ich eine irrige Auffassung davon, was Transportieren heute voranbringt. Autonome Autos fahren ordentlich bei gutem Wetter. AGVs funktionieren anständig in geschloßenen Gebäuden. Aber ist dieses Konzept die 10 Milliarden Yen wert, welche Toyota in das e-Palette© Konzept steckt? Nein! Denn das wird im rauen Transportalltag nicht funktionieren.
Blind:
etablierte Akteure Bemerkenswert: 
Mumbais Dabbawala Es gibt ein epidemisches Versagen innerhalb der Logistik-Branchen, welches die Leute blind macht. Das verführt alle etablierten Akteuere dazu, die Potenziale der Digitalisierung falsch einzuschätzen und ihre Entwicklungsabteilungen unklug zu managen. Die global agierenden Männer, welche die Autokonzerne leiten, versuchen vor allem, immer effizientere Transportfahrzeuge zu bauen. Und die lokal agierenden Player, welche die Bürger vertreten, versuchen vor allem den Anteil der öffentliche Verkehrsmittel am „ModalSplit“ zu vergrößern. Beide Gruppen bleiben gefangen in den Kategorien „Individualverkehr“ und „Öffentlicher Verkehr“. Nun sind die lokalen Player auf Produkte der Industrie angewiesen. Die können nicht anders denken. Aber auch die Mobilität-Konzern-Manager bleiben ihren alten Geschäftsmodellen verhaftet. Sie legen den Focus darauf, Ihre Produkten und Vertriebswege zu optimieren. Das Ziel sollte aber nicht sein, Autos, Busse, Bahnen, LKWs, Schiffe oder Flugzeuge zu optimieren. Das Ziel sollte sein, die Transportketten über alle Begrenzungen hinweg zu optimieren. Und um die Transportketten zu optimieren, sind vor allem die vielfältigen Übergaben zu erleichtern. Metropolregion Mumbai. 30 Millionen Einwohner. Stabiles Wachstum von 6 %. Hier gibt es einen Lieferdienst: die Dabbawalas. Deren Kerngeschäft ist die Auslieferung von Mittagessen, das in mehrteiligen Metallbehältern transportiert wird, den Dabbas, zu deutsch Henkelmann. Hier werden täglich 250.000 Essen von den unterschiedlichsten Orten abgeholt, innerhalb von 150 km ausgeliefert und die leeren Behälter zurück gebracht. Für eine Strecke brauchen sie maximal 3 Stunden. 1998 gab das "Forbes Global Magazine" den Dabbawallas ein Six Sigma Rating von 99,999999 Prozent Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch, die Popularität der Dabbawallas enorm. Unzählige Universitäten haben das Dabbawala- System untersucht und erforscht, ob dieses System auf die Industrieländer übertragen werden kann. Das logistische System kommt komplett ohne Technik aus. Es wird sich in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integriert: Man geht zu Fuß, benutzt das Fahrrad oder die Bahn. Das Transportgut geht durch viele Hände. Im Mittelpunkt stehen Menschen, welche die Verantwortung für ihre Aufgabe gerne übernehmen, Kurzum: Dabbawallas sind die Antagonisten zu Toyotas e-Palette©.
Thinking Board
Warum sind Dabbawallas erfolgreich ?
Transport PROBLEMS
Hub Spoke Logistics In Industrieländern werden Verbrauchs-Güter zuerst an zentrale Orte gebracht, dort eingelagert und weiter verteilt. Es entstehen immer größere Verteilzentren, die wie Naben eines gewaltigen Rades fungieren. Dieses „Hub and Spoke“ -System erzeugt überflüssige Wege, Leerfahrten und ein extremes Verkehrsaufkommen an den zentralen Orten, bei denen massiv die Infrastruktur ausgebaut und damit die natürliche Umwelt belastet wird.
One-way Packaging Der zunehmende Onlinehandel führt zu einer Mehrfachverpackung der Wahren. Zwar bestehen die Transport-Verpackungen vor allem aus Altpapier. Aber jedes Papier wird in Deutschland gerade 1,6 mal recycelt. Das bedeute: 1 kg Transportpappe erzeugt 1 kg CO2, verbraucht 4 kWh Strom und 35 l Wasser. Hinzu kommen Kunststoffverpackungen, Mischverpackungen, und Spezial-Fasern. Der Onlinehandel wird weiter wachsen und damit die Umverpackung-Problematik.
Vor den Laderampen der Hubs müßen die Zulieferer regelmäßig lange warten. Die daraus resultierenden Kosten und Probleme werden i.d.R. den Fahrer aufgebürdet. Ähnliches bei der Paket-Zustellung: Sind die Empfänger nicht zu Hause, haben die Paketboten erhebliche Auslieferungs-Probleme, die auf Kosten der Zusteller gehen. Da sie nun bereits zum Mindestlohn arbeiten, haben sie dafür aber keine Ressourcen frei. Die Folge davon ist eine hohe Unzuverlässigkeit bei der Zustellung. Die Zufriedenheit der Kunden ist entsprechend gering, teilweise unter 50 %. Exploitation drivers
common_mobility
Task: 
Simple Transport System Last-Mile without depot one-road - one-common-transport-way Optimize transport chains Knots, not lines